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Einsam. Verlassen. Gezeichnet. -text-

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Einsam. Verlassen. Gezeichnet. -text-

Beitrag von Gast am Mo Sep 13, 2010 8:02 am

Einsam. Verlassen. Gezeichnet.

Hier liege ich nun. Alleine gelassen. Wieso hast du das nur getan? Nur wegen dir bin ich nun hier. Muss mit den Schmerzen kämpfen, die immer schmerzhafter werden. Ich wünschte du wärst hier. Könntest dir das alles mit anschauen. Jeden Tag. Wirklich jeden Tag kommt so eine verdammte Krankenschwester durch meine Zimmertür, labert mich voll, wie schön die Welt doch sei. Doch niemand – nicht mal du – kommt mich besuchen. Ich atme schwer und rasselnd. Langsam aber sicher neigt sich mein Leben dem Ende zu, das habe ich in meinem Gefühl. Ah! Wieder dieser stechende Schmerz in meiner Hüfte. Es ist mir egal. Eigentlich freue ich mich darauf. Weg von allem. Weg von dir. DU hast mir ALLES genommen. Meine Gefühle. Mein Lebensfreude. Meinen Willen. Mein Herz. Und das meine ich wörtlich. Mein Blick fällt zur Seite. Ich sehe, wie dieser beschissene Apparat mich noch hier festhält. Langsam taste ich mit meinen Fingerspitzen über mein Gesicht. Es ist rau. Es ist alt. Es ist faltig. Ich habe Angst davor in den Spiegel zu schauen. Ich schaue zum Fenster heraus. Es schneit. Der erste Schnee im diesem Jahre. Ich drücke meine Hand gegen die Scheibe. Denn ich sehe etwas…ich sehe dich! Wie du ES dagegen drückst. Triumphierend. Das Blut tröpfelt die Scheibe runter. Ich will schreien. Doch ich kann nicht. „Du hast mir mein Herz gestohlen…“, höre ich mich sagen. „Es hatte auch geschneit, als wir zusammen kamen. Erinnerst du dich noch? Wie wir nebeneinander saßen. Nachdenklich, glücklich, still,…verliebt. Ich liebe dich immer noch!“ Ich fühle eine heiße Träne in meinem Auge. Das war’s jetzt endgültig. Musstest du mir wirklich so weh tun? Ich hätte doch noch so lange zu leben gehabt. Jahre. Auch die Ärzte haben das bestätigt. Für dich anscheinend nicht genug. Aber wenn du meinst. Du musst damit leben, mich umgebracht zu haben. Ich fühle wie mein Körper immer schwächer und schwächer wird. Das Atmen fällt mir schwer. Meine Haut schält sich langsam von meinem Körper ab. Meine schwarze Mähne fällt Büschelweise aus. Ein letztes, gequältes Lächeln bekommt die Welt noch von mir geschenkt, dann schließe ich meine Augen.
Für immer.


Ja hm. KP. wie der Entstanden ist. xD

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Re: Einsam. Verlassen. Gezeichnet. -text-

Beitrag von Lenzzzen am So Sep 19, 2010 11:29 pm

Ok.... Hattest du zu diesem Zeitpunkt Liebeskummer Mokuna???
Ist ja eigentlich auch egal... ein sehr schöner wenn auch trauriger Text über den Liebeskummer eines Mädchens, dass nur noch sterben will... Ich muss sagen, dass du gerne mehr solcher texte oder überhaupt texte schreiben darfst... Ich lese sie immergern... habe den halt erst jetzt bemerkt...

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Re: Einsam. Verlassen. Gezeichnet. -text-

Beitrag von Gast am Di Sep 21, 2010 5:37 am

Dankeschööön aber...ich bin nicht Moku XD

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Re: Einsam. Verlassen. Gezeichnet. -text-

Beitrag von Lenzzzen am Di Sep 21, 2010 5:50 am

Sry Chiaki... hatte namen verlesen... kann ja mal vorkommen... dennoch sry, dass ich nicht genau darauf geachtet hatte...
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